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Termine in erstinstanzlichen Strafsachen in der Zeit vom 11.01.2021 bis 15.01.2021 (2. Kalenderwoche)



Termin am 11.01.2021, 9:00 Uhr - 4 KLs 80/19

Fortsetzungstermine: 14.01., 18.01., 21.01., 27.01 und 10.02.2021 jeweils 9:00 Uhr

Tatvorwurf: gemeinschaftlicher Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge pp.

Dem Angeklagten im Alter von 39 Jahren wird vorgeworfen, dass dieser im April 2017 in Bramsche einer dritten Person 2.000 Gramm Marihuana zum Weiterverkauf verschafft haben soll. Am 27.06.2017 soll der Angeklagte zudem in Bramsche demselben gesondert Verfolgten eine Tasche mit 1.970 Gramm Marihuana zum Weiterverkauf verschafft haben. Bei den Taten soll der Angeklagte sich zur Übergabe der Betäubungsmittel jeweils einer weiteren Person bedient haben.


Termin am 12.01.2021, 9:00 Uhr - 6 KLs 36/19

Fortsetzungstermine: 19.01., 26.01. und 28.01.2021 jeweils 9:00 Uhr

Tatvorwurf: Vergewaltigung pp.

Dem 36-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, dass er seine damalige Lebensgefährtin und deren Sohn im September 2018 in Wilhelmshaven körperlich verletzt habe. Zudem soll er im Dezember 2018 seine ehemalige Lebensgefährtin vergewaltigt haben.


Termin am 12.01.2021, 9:00 Uhr - 1 KLs 84/20

Fortsetzungstermine: 19.01., 26.01., 27.01., 01.02., 10.02., 11.02., 16.02. (14:00 Uhr), 17.02. und 19.02.2021, bis auf den 16.02. jeweils 9:00 Uhr

Tatvorwurf: bandenmäßiger Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge pp.

Den Angeklagten im Alter von 29, 22 und 33 Jahren wird vorgeworfen, dass sie sich im Jahr 2019 zu einer Bande verbunden haben, um mit Betäubungsmitteln zu handeln. Im Zeitraum von November 2019 bis Mitte Mai 2020 sollen sie insbesondere in Oldenburg und Bremen in unterschiedlicher Beteiligung in insgesamt 32 Fällen mit Betäubungsmitten in erheblichen Mengen (insbesondere Cannabis, Marihuana, Ecstasy, Kokain, und Amphetaminen) Handel getrieben haben.

Sämtliche Angeklagte befinden sich in Untersuchungshaft.


Termin am 13.01.2021, 9:00 Uhr - 1 KLs 93/20

Fortsetzungstermin: 20.01.2021, 9:00 Uhr

Tatvorwurf: gemeinschaftlicher besonders schwerer Raub

Den Angeklagten im Alter von 52 und 43 Jahren wird vorgeworfen, dass sie sich im August 2020 in Delmenhorst in die Räumlichkeiten einer Spielhalle begeben haben. Dort sollen die Angeklagten eine Angestellte mit einem Reizstoffsprühgerät bedroht und schließlich aus der Kasse und einem Tresor 2.533,80 EUR Bargeld erbeutet haben.

Die Angeklagten befinden sich in Untersuchungshaft.


Termin am 15.01.2021, 9:00 Uhr - 4 KLs 100/20

Fortsetzungstermin: 22.01.2021, 9:00 Uhr

Tatvorwurf: versuchter besonders schwerer Raub pp.

Dem 25-jährigen Angeklagten wird insbesondere vorgeworfen, dass er am 15.07.2020 in Oldenburg vor einem Verbrauchermarkt versucht habe, zwei E-Scooter zu entwenden. Hierbei soll er ein Cuttermesser verwendet haben, mit dem er versuchte, das Kabelschloss, mit welchem die Scooter gesichert waren, zu durchtrennen. Als eine Frau ihn ansprach, soll der Angeklagte sie mit dem Cuttermesser bedroht haben, um seinen Aufbruchsversuch fortsetzten zu können. Auch soll er dieselbe Frau mit einem Reizstoffsprühgerät bedroht haben, worauf diese sich verängstigt zurückzog. Als schließlich ein weiterer Mann hinzutrat, soll der Angeklagte von der weiteren Tatausführung abgesehen haben.

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.


Termin am 15.01.2021, 9:00 Uhr - 1 KLs 101/20

Fortsetzungstermine: 21.01., 29.01., 02.02., 04.02. und 05.02.2021, jeweils 9:00 Uhr

Tatvorwurf: bewaffnetes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge pp.

Dem 32-jährigen Angeklagten wird insbesondere vorgeworfen, dass er in der Zeit von Februar bis Anfang August 2020 in Delmenhorst in 34 Fällen mit Betäubungsmitteln unerlaubt Handel getrieben habe. In 26 Fällen soll er gewerbsmäßig jeweils mindestens ein Gramm Marihuana an einen gesondert Verfolgten verkauft haben. In sieben weiteren Fällen soll er jeweils 500 Gramm Marihuana an verschiedene Abnehmer verkauft haben. In einem weiteren Fall soll der Angeklagte im Schlafzimmer seiner Eltern in Delmenhorst 490,62 Gramm Marihuana und in einem zu dem Wohnhaus gehörigen Verschlag eine ungeladene Maschinenpistole und ein Kleinkalibergewehr nebst Munition für beide Waffen aufbewahrt haben.

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.



Termin am 15.01.2021, 9:00 Uhr - 5 Ks 22/20

Fortsetzungstermine: 26.01., 11.02., 02.03., 11.03. und 16.03.2021 jeweils 9:00 Uhr

Tatvorwurf: heimtückischer Mord pp.

Dem 29-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, dass er am 14.08.2020 in Friesoythe nach einem verbalen Streit mit einen Messer auf einen männlichen Geschädigten einstach, der jedoch lediglich eine oberflächliche Verletzung erlitt.

Am 25.09.2020 soll der Angeklagte am Flussufer der Sagter-Ems in Saterland auf eine andere ihm bekannte männliche Person getroffen sein. Ohne rechtfertigenden Anlass soll der Angeklagte dieser Person unvermittelt von hinten mit einem Messer kraftvoll zweimal in den Rücken, einmal in die linke Halsseite und einmal in den rechten Oberarm gestochen haben, um diese zu töten. Der Angegriffene verstarb aufgrund der erlittenen Verletzungen.

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.

Artikel-Informationen

erstellt am:
06.01.2021

Ansprechpartner/in:
Herr Torben Tölle

Landgericht Oldenburg
Elisabethstraße 7
26135 Oldenburg

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