Artikel-Informationen
erstellt am:
23.01.2026
Termin am 27.01.2026, 9:00 Uhr – 5 Ks 10/25
Fortsetzungstermine: 03.02, 17.02. und 03.03.2026 jeweils um 9:00 Uhr
Tatvorwurf: versuchter Totschlag pp.
Dem 26-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, im August 2022 in Wilhelmshaven eine andere Person in einem Kiosk mit einem unbekannten Stichwerkzeug in den linken Brustkorb gestochen zu haben. Hierbei soll er den Tod des Angegriffenen jedenfalls billigend in Kauf genommen haben. Diesem Angriff soll eine zunächst verbal geführte Streitigkeit zwischen zwei Gruppen vorausgegangen sein. Der Angegriffene soll sich mit anderen Personen schließlich in den Kiosk zurückgezogen und die Eingangstür verschlossen haben. Der Angegriffene soll zum Zeitpunkt des Stichs gerade versucht haben, die Durchreiche des Kiosks zu schließen. Er soll erhebliche Verletzungen erlitten haben. Lediglich aufgrund einer schnellen medizinischen Versorgung soll es zu seiner Rettung gekommen sein. Nach dem Stich soll der Angeklagte sich vom Tatort entfernt haben, ohne Hilfsmaßnahmen zu ergreifen.
Gegen den Angeklagten wurde die Untersuchungshaft angeordnet, wobei der Vollzug der Untersuchungshaft gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt ist.
Termin am 28.01.2026, 9:00 Uhr – 3 KLs 79/25
Fortsetzungstermine: 30.01., 06.02., 18.02. und 27.02.2026 jeweils um 9:00 Uhr
Tatvorwurf: Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge u.a.
Einem Angeklagten im Alter von 37 Jahren werden 22 Straftaten zur Last gelegt, wobei es in 9 Fällen insbesondere um das unerlaubte Handeltreiben mit Betäubungsmitteln (Kokain, Heroin, Amphetaminen, Ecstasy) jeweils in nicht geringer Menge und in 13 Fällen insbesondere um das unerlaubte Handeltreiben mit Cannabis in nicht geringer Menge geht. Die Taten sollen sich im Zeitraum April 2020 bis Juni 2020 vornehmlich in Oldenburg ereignet haben.
Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.
Termin am 29.01.2026, 9:00 Uhr – 5 Ks 3/23
Fortsetzungstermine: 13.02, 27.02. und 13.03.2026 jeweils um 9:00 Uhr
Tatvorwurf: versuchter Totschlag pp.
Dem 51-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, im Mai 2019 in Lohne in einer Gemeinschaftsarbeitsunterkunft eine andere männliche Person im Rahmen einer streitigen Auseinandersetzung zunächst mehrfach mit dem Tode bedroht zu haben. Sodann soll er auf die andere Person mit einem Küchenmesser in Tötungsabsicht eingestochen und diese am Hals nicht unerheblich verletzt haben. Der Angegriffene soll sich daraufhin in seinem Zimmer verbarrikadiert haben, sodass der Angeklagte seinen Angriff letztlich habe abrechen müssen. Der Angeklagte war zum Tatzeitpunkt erheblich alkoholisiert und möglicherweise in seiner Schuldfähigkeit erheblich vermindert.
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erstellt am:
23.01.2026