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Termine in erstinstanzlichen Strafsachen in der Zeit vom 25.07.2022 bis 29.07.2022 (30. Kalenderwoche)



Termin am 25.07.2022, 9:00 Uhr – 1 KLs 47/22 -

Fortsetzungstermine: 28.07., 29.07., 02.08., 17.08., 06.09., 07.09., 12.09. und 13.09.2022 jeweils um 9:00 Uhr.

Tatvorwurf: bandenmäßiger Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge pp.

Den männlichen Angeklagten im Alter von 40, 30 und 45 Jahren wird insbesondere zur Last gelegt, im Zeitraum August 2021 bis Februar 2022 insbesondere in Oldenburg als Bande (teilweise in mehreren Fällen) Amphetaminpaste hergestellt und mit dieser gehandelt zu haben. Die hierfür zur Herstellung notwendigen Betäubungsmittel sollen sie in den Niederlanden erworben und nach Deutschland eingeführt haben.

Die Angeklagten im Alter von 40 und 30 Jahren befinden sich in Untersuchungshaft.



Termin am 29.07.2022, 9:00 Uhr – 2 KLs 56/22 -

Fortsetzungstermine: 01.08., 17.08. jeweils um 9:00 Uhr, 30.08. um14:00 Uhr, 09.09., 26.09., 28.09. jeweils um 9:00 Uhr, 17.10., um 9:30Uhr und 07.11.2022 um 9:00 Uhr.

Tatvorwurf: gewerbsmäßiger Diebstahl pp.

Einem 48-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, im Zeitraum Januar 2021 bis Februar 2022 insgesamt 146 Straftaten begangen zu haben.

So soll er sich insbesondere im Großraum Oldenburg (insbesondere in der Stadt Oldenburg, Großenkneten, Wildeshausen, Quakenbrück und Hude) zu den Wohnanschriften verschiedener betagter Menschen begeben und sich jeweils als Mitarbeiter von karitativen bzw. sozialen Einrichtungen, teilweise aber auch als Polizeibeamter ausgegeben haben. Hierbei soll er teilweise auch Kleidung der karitativen Einrichtungen getragen haben, als deren Mitarbeiter er sich ausgegeben haben soll. Unter verschiedenen Vorwänden soll er Einlass in die Wohnung bekommen haben. Dort soll er um Spenden oder um das Vorzeigen einer EC-Karte gebeten haben. Ferner soll er versucht haben, die Aufmerksamkeit der Wohnungsinhaber abzulenken, insbesondere durch die Bitte nach einem Glas Wasser oder dem geäußerten Wunsch die Toilette aufsuchen zu dürfen. Sodann soll er aus den Portemonnaies der Wohnungsinhaber Bargeld und die Girokarte entwendet haben. Sofern sich ein Hinweis auf die PIN-Nummer der Girokarte im Portemonnaie befand, soll er in der Folgezeit Abhebungen an Geldautomaten vorgenommen haben. Teilweise soll er zuvor die Wohnungsinhaber auch als vermeintliche karikative Vertrauensperson dazu veranlasst haben, ihre PIN zu nennen. Auf diese Art und Weise soll der Angeklagte sich insgesamt in 131 Fällen (gewerbsmäßige Diebstähle und anschließende Geldabhebungen), davon in fünf Fällen im Versuch strafbar gemacht haben. Insgesamt soll es durch diese Taten des Angeklagten zu einem Vermögensschaden von 112.259,70 EUR gekommen sein.

Daneben werden dem Angeklagten noch die Unterschlagung einer gefundenen EC-Karte, weitere unberechtigte Geldabhebungen in mehreren Fällen, der Raub einer EC-Karte, der Diebstahl einer Handtasche und anschließende Geldabhebung mit einer EC-Karte, ein weiterer Diebstahl einer EC-Karte sowie der Besitz von 5,5g Kokain zur Last gelegt.

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.

Artikel-Informationen

erstellt am:
20.07.2022

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