Niedersachen klar Logo

Termine in erstinstanzlichen Strafsachen in der Zeit vom 18.07.2022 bis 22.07.2022 (29. Kalenderwoche)


Termin am 18.07.2022, 9:00 Uhr – 3 KLs 29/22 -

Fortsetzungstermin: 22.07. und 25.07.2022 jeweils um 9:00 Uhr.

Tatvorwurf: versuchte besonders schwere räuberische Erpressung pp.

Einem 38-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, im Juli 2020 in Oldenburg einen Bekannten unter Vorhalt eines geladenen Schreckschussrevolvers zur Herausgabe von 50 EUR aufgefordert zu haben, wobei es sich um Drogenschulden gehandelt haben soll. Aufgrund der Gegenwehr des Zeugen soll es nicht zur Herausgabe von Bargeld gekommen sein. Zudem soll der Angeklagte im Juli 2020 in seiner Wohnung in Oldenburg 14,87 Gramm Kokain und 742 Gramm Marihuana zum Weiterverkauf sowie eine Armbrust und eine Schreckschusspistole aufbewahrt haben.


Termin am 19.07.2022, 9:00 Uhr – 3 KLs 62/21 -

Fortsetzungstermin: 20.07. und 26.07.2022 jeweils um 9:00 Uhr.

Tatvorwurf: besonders schwere räuberische Erpressung pp.

Einem 38-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, im August 2020 in Lemwerder einen Bekannten unter Vorhalt eines Teleskopschlagstocks zur Herausgabe von Wertgegenständen aufgefordert zu haben. Unter Eindruck der Bedrohungslage soll der Angeklagte schließlich einen E-Roller im Wert von 350 EUR ausgehändigt bekommen haben. Mit diesem nicht versicherten E-Roller soll der aufgrund des Konsums von Alkohol nicht mehr verkehrstüchtige Angeklagte anschließend im Straßenverkehr unterwegs gewesen sein.


Termin am 21.07.2022, 9:00 Uhr – 1 KLs 31/22 -

Fortsetzungstermin: 22.07., 26.07. und 15.08.2022 jeweils um 9:00 Uhr.

Tatvorwurf: versuchter besonders schwerer Raub pp.

Einem 31-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, im November 2021 in Wiefelstede eine andere männliche Person durch Verwendung einer Eisenstange zur Herausgabe von Wertgegenständen aufgefordert zu haben. Hierbei soll er dem Angegriffenen einen Knochenbruch und eine Schürfwunde am linken Unterarm sowie eine Verletzung der rechten Schulter zugefügt haben. Zu einer Herausgabe von Wertgegenständen kam es letztendlich nicht, weil dem Angegriffenen die Flucht gelang.

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.

Artikel-Informationen

erstellt am:
12.07.2022

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln