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Termine in erstinstanzlichen Strafsachen in der Zeit vom 14.09.2020 bis 18.09.2020 (38. Kalenderwoche)


Termin am 16.09.2020, 9:00 Uhr - 4 KLs 54/20

Tatvorwurf: Beihilfe zum Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge pp.

Dem 58-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, dass er von Weener aus im Juni 2019 ein Fahrzeug angemietet haben soll, mit dem dann von einer anderen Person ca. 18.946,7g Marihuana aus den Niederlanden in die Bundesrepublik eingeführt wurden.


Termin am 16.09.2020, 9:00 Uhr - 2 KLs 33/19

Fortsetzungstermin: 23.09., 30.09., 01.10 und 05.10.2020, jeweils 9:00 Uhr

Tatvorwurf: bewaffnetes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge pp.

Den Angeklagten im Alter von 28 und 30 Jahren wird u.a. zur Last gelegt, dass diese Ende des Jahres 2017 in Varel in ihrer gemeinsamen Wohnung ca. 227,60 g Marihuana und 24,12 g Amphetamine für den gewinnbringenden Weiterverkauf gelagert haben. Zudem sollen beide Angeklagte im Dezember 2017 in ihrer Wohnung einen Vorrat von 7,02 Gramm Kokain zum Weiterverkauf aufbewahrt haben. Gleichzeitig sollen sich in der Wohnung zudem u.a. ein Butterflymesser und eine Schreckschusspistole befunden haben.


Termin am 17.09.2020, 9:00 Uhr - 1 KLs 53/19

Fortsetzungstermine: 18.09., 28.09., 07.10. und 28.10.2020, jeweils 9:00 Uhr

Tatvorwurf: gefährliche Körperverletzung pp.

Vier weiblichen Angeklagten im Alter von 30, 28, 25 und 30 Jahren wird u.a. zur Last gelegt, dass diese eine Mitgefangene Mitte des Jahres 2018 in der JVA Vechta körperlich verletzte haben. Hintergrund der Auseinandersetzung soll ein Streit über Betäubungsmittel gewesen sein. Insbesondere sollen die Angeklagten auch den nackten Körper der Geschädigten zum Auffinden von Drogen untersucht haben.


Termin am 17.09.2020, 13:00 Uhr - 5 Ks 10/20

Fortsetzungstermine: 18.09., 24.09., 25.09., 09.10., 29.10., 30.10., 10.11., und 13.11.2020, jeweils 9:00 Uhr

Tatvorwurf: versuchter Totschlag pp.

Dem 26-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, in den späten Abendstunden des 05.05.2020 im Verlaufe einer zunächst verbal ausgetragenen Auseinandersetzung auf zwei männliche Personen unvermittelt mit einer Pistole geschossen zu haben, wodurch diese erheblich verletzt wurden. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg geht in ihrer Anklageschrift davon aus, dass der Angeklagte bei Ausführung der Tat den Tod der Geschädigten zumindest billigend in Kauf genommen habe.

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.

Artikel-Informationen

erstellt am:
08.09.2020

Ansprechpartner/in:
Herr Torben Tölle

Landgericht Oldenburg
Elisabethstraße 7
26135 Oldenburg

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