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Termine in erstinstanzlichen Strafsachen in der Zeit vom 18.3. bis 22.3.2019 (12. Kalenderwoche)



Termin am 18.3.2019, 9:00 Uhr - 4 KLs 84/18

Fortsetzungstermine: 21.3., 28.3.19, jeweils 9 Uhr

Tatvorwurf: Betrug, pp.


Dem 61jährigen Angeklagten wird Betrug in Tateinheit mit Urkundenfälschung in sechs Fällen vorgeworfen. Er soll von Februar bis April 2018 in Garrel und an anderen Orten gefälschte Auszahlungsanordnungen bei verschiedenen Banken vorgelegt haben. Dabei habe er erfolgreich vorgetäuscht, der Kontoinhaber bzw. der Verfügungsberechtigte zu sein. Auf diese Weise habe er Barauszahlungen zu Lasten der Konten verschiedener Betriebe in Höhe von bis zu 4.850 Euro erlangt. Insgesamt sollen sich seine ertrogenen Einnahmen auf 22.650 Euro belaufen.

Der Angeklagte befindet sich in anderer Sache in Untersuchungshaft.



Termin am 19.3.2019, 9:00 Uhr - 6 KLs 22/18

Fortsetzungstermin: 20.3., 3.4., 4.4.19; jeweils 9:00 Uhr

Tatvorwurf: Sexueller Missbrauch von Kindern.


Die Staatsanwaltschaft wirft einem 43jährigen Mann vor, im Sommer 2017 bis zum Februar 2018 in vier Fällen in Wilhelmshaven sexuelle Handlungen an einem Kind vorgenommen zu haben.



Termin am 19.3.2019, 9:00 Uhr - 1 KLs 37/18

Fortsetzungstermin: 22.3., 26..3., 29.3., 2.4., 11.4., 16.4., 23.4.19; jeweils 9:00 Uhr

Tatvorwurf: fahrlässige Tötung


Die Angeklagten sollen in ihrer Funktion als Polizeibeamte im November 2017 durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht haben.

Der später Verstorbene soll die Polizei mehrfach aufgefordert haben, ihm Zutritt zu einem Lokal in Oldenburg zu verschaffen. Trotz wiederholter Hinweise auf eine Unzuständigkeit der Polizei für dieses Anliegen soll der alkoholisierte Mann beharrlich sein Anliegen weiter verfolgt haben. Die beiden Angeklagten sollen schließlich beschlossen haben, ihn in einem Streifenwagen nach Hause zu fahren. Entgegen diesem ursprünglichen Vorhaben sollen die Angeklagten den Mann jedoch dann nicht bis zu seiner Wohnadresse gebracht, sondern in noch einiger Entfernung zur Wohnung auf dem Parkplatz eines Supermarktes abgesetzt und ihn aufgefordert haben, den Rest des Weges zu Fuß zu gehen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich die Angeklagten dabei nicht hinreichend vergewissert hätten, dass der Mann noch orientierungs- und wegefähig war.

Jener sei in der Folgezeit, dunkel gekleidet, die Fahrbahn der Wilhelmshavener Heerstraße in Oldenburg entlang geirrt und habe dabei telefonischen Kontakt mit der Polizei wie auch Messengerkontakt mit einem Bekannten gehabt. Von einer weiteren Polizeistreife sei er auf seinem Weg angesprochen worden, jedoch geflohen. Schließlich sei der Mann auf der Kreisstraße 131 von einem PKW erfasst worden und seinen schweren Verletzungen kurze Zeit später erlegen.



Termin am 21.3.2019, 9:00 Uhr - 5 Ks 24/18

Fortsetzungstermin: 9.4.; 9:00 Uhr

Tatvorwurf: versuchter Mord, pp.


Im September 2018 soll ein 41jähriger Angeklagter in Molbergen einen an ein Wohnhaus angrenzenden Holzschuppen angezündet haben. Das Feuer sei erwartungsgemäß auf das Wohngebäude übergegangen. Von einer im Haus befindlichen Zeugin sei der Angeklagte um Löschung gebeten worden. Dem sei der Angeklagte nicht nachgekommen. Darüber hinaus habe er die Bemühungen der Zeugin, die Feuerwehr zu verständigen, vereitelt, indem er das Telefon zerstört habe. Sodann habe er die Zeugin gewaltsam in das Wohnzimmer gezerrt und ihr längere Zeit die Kehle zugedrückt, um sie mit in den Tod zu reißen. Der Zeugin gelang jedoch die Flucht. Wegen einer beträchtlichen Alkoholisierung des Angeklagten geht die Staatsanwaltschaft von einer erheblich verminderten Schuldfähigkeit aus.

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.



Termin am 22.3.2019, 12:00 Uhr - 5 Ks 28/18

Fortsetzungstermin: 12.4., 4.5.19; jeweils 9:00 Uhr

Tatvorwurf: versuchter Totschlag, pp.


Der Angeklagte soll auf dem Kramermarkt im September 2018 einem ihm Hilfe anbietenden Mann zunächst mit dem Tode bedroht haben. Als der Passant sodann mit dem Rad davon fahren wollte, soll ihm der Angeklagte gefolgt sein und ihm von hinten ein Einhandmesser in den Rücken gerammt haben. Der Stich habe zu einer sieben Zentimeter breiten und zehn Zentimeter tiefen Stichwunde unter dem Schulterblatt geführt. Dem Eingreifen von Schaustellern soll es zu verdanken sein, dass der Angeklagte keine erneuten Stiche ausführen konnte.

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.

Artikel-Informationen

14.03.2019

Ansprechpartner/in:
Frau Dr. Melanie Bitter

Pressesprecherin
Elisabethstr. 7
26135 Oldenburg

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