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Termine in erstinstanzlichen Strafsachen in der Zeit vom 13.07.2020 bis 17.07.2020 (29. Kalenderwoche)

Termin am 13.07.2020, 9:00 Uhr - 4 KLs 30/20

Fortsetzungstermine: 20.07., 27.07. und 04.08.2020 jeweils 9:00 Uhr

Tatvorwurf: Wohnungseinbruchsdiebstahl und räuberischer Diebstahl

Dem 41-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, dass er in der Zeit von August 2019 bis Januar 2020 in Oldenburg in sieben Fällen Wohnungseinbruchsdiebstähle begangen habe. Im Dezember 2019 soll er zudem in einem Supermarkt Alkoholika und Lebensmittel im Wert von 18,51 EUR entwendet haben. Als ihn der Ladendetektiv jenseits des Kassenbereichs ansprach, soll der Angeklagte diesem gedroht haben, ihm ein mitgeführtes Fahrradschloss ins Gesicht zu schlagen. Hierbei soll der Angeklagte mit Beutesicherungsabsicht gehandelt haben.

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.


Termin am 14.07.2020, 9:00 Uhr - 6 KLs 35/19

Fortsetzungstermine: 15.07. und 16.07.2020 jeweils 9:00 Uhr

Tatvorwurf: Brandstiftung pp.

Dem 20-jährigen Angeklagten wird u.a. zur Last gelegt, dass er auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik in Bad Zwischenahn im Zeitraum Juli 2018 bis Juli 2019 teilweise fahrlässig Schnittgut und Heu in Brand gesetzt habe, wodurch es zu kleineren Flächenbränden kam. Zudem soll der Angeklagte in Oldenburg im September 2018 eine Fläche von 100 qm durch Brandlegung beschädigt haben. Ferner soll der Angeklagte am 21.09.2018 in Oldenburg eine Lebensbaumhecke entzündet haben, die auf einer Länge von 10 Meter abbrannte, wodurch ein Sachschaden von 4.000 EUR entstand. Ebenfalls im September 2019 soll er in Oldenburg eine Böschung in Brand gesetzt haben, die auf einer Länge von 15m niederbrannte. Als der Angeklagte erkannte, dass er keine Kontrolle über den gelegten Brand hatte, soll er die Feuerwehr gerufen haben, welche den Brand löschte.

In dem Verfahren wird zu prüfen sein, ob eine Unterbringung des Angeklagten in einem psychiatrischen Krankenhaus in Frage kommt.


Termin am 16.07.2020, 12:00 Uhr - 4 KLs 20/20

Fortsetzungstermine: 23.07. und 30.07.2020 jeweils 9:00 Uhr

Tatvorwurf: Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge mit Waffen pp.

Dem 27-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, dass er in Delmenhorst im Zeitraum vom 01.06.2017 bis zum 06.08.2018 in 19 Fällen gewerbsmäßig mit Betäubungsmitteln (Marihuana) Handel getrieben habe. Er soll einmal pro Woche in 18 Fällen mindestens 1 Gramm Marihuana gewinnbringend für 10 EUR an eine gesondert Verfolgte verkauft haben. Zudem soll er am 29.09.2017 im Rahmen einer Polizeikontrolle 10,58 Gramm Marihuana, 1,94 Gramm Amphetaminpulver, 10 Ecstasy-Pillen, 134,5 Gramm Haschischkuchen sowie 1.015 EUR Bargeld mitgeführt haben. Im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung in Delmenhorst sollen die eingesetzten Polizeibeamten bei dem Angeklagten weitere 1,56 Gramm Marihuana, 0,53 Gramm Amphetaminpulver und 34 Cannabissamen gefunden haben.

Am 06.08.2018 soll der Angeklagte zudem in seiner Wohnung in Delmenhorst u.a. in einer Schublade insgesamt 131,81 Gramm Marihuana, teilweise in Verkaufseinheiten abgepackt, sowie eine griffbereite Machete aufbewahrt haben.

Artikel-Informationen

erstellt am:
08.07.2020

Ansprechpartner/in:
Herr Torben Tölle

Landgericht Oldenburg
Elisabethstraße 7
26135 Oldenburg

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