Artikel-Informationen
erstellt am:
05.06.2026
Termin am 09.06.2026, 9:00 Uhr – 3 KLs 52/25
Fortsetzungstermine: 16.06., 17.06., 30.06.2026 jeweils um 09:00 Uhr
Tatvorwurf: Vergewaltigung pp.
Dem 39-jährigen Angeklagten wird insbesondere zur Last gelegt, im Zeitraum zwischen Januar und September 2022 in Delmenhorst eine Frau, die er 2021 über das Internet kennengelernt haben soll, in deren Wohnung in zwei Fällen vergewaltigt zu haben.
Der Angeklagte befindet sich in anderer Sache in Haft.
Termin am 09.06.2026, 9:00 Uhr – 6 KLs 9/26
Fortsetzungstermine: 16.06. und 17.06.2026 jeweils um 09:00 Uhr
Tatvorwurf: Vergewaltigung im Zustand der verminderten Schuldfähigkeit
Dem 51-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, am 12.12.2025 gegen 22:50 Uhr in Delmenhorst im Zustand der verminderten Schuldfähigkeit aufgrund einer erheblichen Alkoholisierung eine erheblich alkoholisierte, damals 15-jährige in einem Gebüsch hinter einer Bushaltestelle vergewaltigt zu haben. Es soll einen gesondert verfolgten Mittäter geben, der unbekannten Aufenthalts ist.
Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.
Termin am 10.06.2026, 09:30 Uhr – 1 KLs 42/23
Fortsetzungstermine: 15.06., 17.06., 22.06., 24.06. und 26.06.2026 jeweils um 09:30 Uhr
Tatvorwurf: Bewaffnetes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln pp.
Dem 51-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, im Zeitraum zwischen Januar 2021 bis Februar 2023 in Delmenhorst aus seiner Wohnung heraus in 61 Fällen mit Cannabis Handel getrieben zu haben. Darüber hinaus wird ihm zur Last gelegt, in seiner Wohnung und einer Garage Cannabis und Kokain in nicht geringer Menge für den gewinnbringenden Weiterverkauf aufbewahrt zu haben. Neben einem Teil der Betäubungsmittel soll er in seiner Wohnung zugriffsbereit ein Messer, eine geladene Schreckschusspistole, eine Machete und einen Schlagstock verwahrt haben.
Termin am 10.06.2026, 9:00 Uhr – 3 KLs 55/25
Fortsetzungstermine: 23.06., 26.06. und 09.07.2026 jeweils um 9:00 Uhr
Tatvorwurf: Handeltreiben mit Betäubungsmitteln pp.
Dem 70-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, im Zeitraum zwischen Januar 2019 bis März 2023 jeweils in Brake überwiegend aus seiner Wohnung heraus in 823 Fällen mit Cannabis und Kokain gewerbsmäßig Handel getrieben zu haben. Teilweise seien die Übergaben der Betäubungsmittel auch an Schulen erfolgt.
Termin am 10.06.2026, 9:00 Uhr – 6 KLs 10/25
Fortsetzungstermin: 16.06.2026 um 9:00 Uhr
Tatvorwurf: Bewaffnetes Handeltreiben mit Cannabis pp.
Den beiden Angeklagten im Alter von 45 und 22 Jahren wird zur Last gelegt, im Juni und Juli 2024 in Löningen in der Wohnung des 45-jährigen Angeklagten Amphetamin, Ecstasy und Cannabis für den gewinnbringenden Weiterverkauf aufbewahrt zu haben. In der Nähe der größten sichergestellten Cannabismenge sollen zugriffsbereit zwei Springmesser und eine Luftdruckpistole bereitgehalten worden sein.
Termin am 12.06.2026, 9:30 Uhr – 4 KLs 81/25
Fortsetzungstermine: 19.06. und 26.06.2026 jeweils um 9:30 Uhr
Tatvorwurf: Verbotenes Kraftfahrzeugrennen pp. im Zustand der verminderten Schuldfähigkeit
Dem 47-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, am 06.12.2024 in Cappeln im Zustand der erheblich verminderten Schuldfähigkeit tateinheitlich mehrere Delikte im Straßenverkehr begangen zu haben, u. a. ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen. Das Geschehen soll gegen 02:18 Uhr auf der A 1, Höhe 167, Fahrtrichtung Hamburg, begonnenen haben, wo es zuvor zu einem Verkehrsunfall ohne Beteiligung des Angeklagten gekommen war. Der Angeklagte sei mit seinem Pkw verbotswidrig durch die Rettungsgasse der anderen wartenden Fahrzeuge gefahren, habe die Aufforderung der an der Unfallstelle befindlichen Polizeibeamten bewusst missachtet, sein Fahrzeug nach einem kurzen Stopp beschleunigt und sei dabei einem Polizisten über den Fuß gefahren. Anschließend soll er auf der Überholspur auf den Mitarbeiter des Abschleppunternehmens zugefahren sein, der noch habe zur Seite springen müssen. Im weiteren Verlauf des Geschehens sei der Angeklagte mit einer Geschwindigkeit von zeitweilig 160 km/h geflüchtet. Das ihn verfolgende Polizeifahrzeug habe den Angeklagten schließlich an der Abfahrt Delmetal-Ost stoppen können.
Der Angeklagte soll an einer psychiatrisch relevanten Krankheit leiden. Seine dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus kommt in Betracht.
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erstellt am:
05.06.2026